I am Bruno Blum, from Switzerland. What I enjoy most is travelling the world by motorcycle. When I was heading out for my first time, I was 21 years old, and ever since the road calls me again and again. Between 1994 to 1998 I travelled around the world for the first time and since April 2001 I am now on my second round the world trip, which brought me through Russia, Central-Asia, Japan and North America so far.

Bruno in Kazakhstan

October 29, 2001 GMT
Trans Asia 2001: Woher - Wohin

Woher - Wohin
Ich stehe an der Reling, betrachte wie die letzten Lichter Wladiwostoks langsam in der Ferne von der Dunkelheit der Nacht verschluckt werden. In etwa 40 Stunden werden wir im Hafen von Fushiki, in Japan einlaufen. Ich nutze die Zeit die letzten sechs Monate nochmals Revue passieren zu lassen.


lake

So richtig anefangen hatte meine Reise eigentlich erst in Moskau. Hier habe ich Freunde in der Moto-Redaktion wiedergetroffen und fuer drei Wochen das uneingeschraenkte Gastrecht bei Ivan und seiner Familie genossen. In dieser Zeit habe ich mir mit viel, buerkratischen Aufwand die fuer Zentralasien notwendigen Visas besorgt oder zumindest die dafuer noetigen Papiere in die Wege geleitet. Unvergesslich sicherlich auch das verlaengerte Wochenende mit Ivans Familie auf deren Datscha am Seliger-See. Wie die meisten Russen, besitzen auch sie eine Art Wochenendhaus im Gruenen, wo sie oft an Wochenenden hinfahren und auch ihre Sommerferien verbringen. In Russland eine Datscha zu haben, ist nicht gleichzusetzen mit Wohlstand, sondern ruehrt aus Sowjetzeiten her, als jeder Buerger Anrecht auf ein 600 m2 grosses, ganz privates, Stueck Land hatte, mit der Auflage verbunden, darauf Gemuese, Fruchtbaeume und dergleichen anzupflanzen. Auf diesem Ausflug fuehrt mir Ivan auch seinen dreiraedrigen Ballonreifen-Toeff vor, den er da draussen in seiner Garage stehen hat. Ein Unikum von Gefaehrt, mit dem man problemlos durch bodenlosen Sand, knietiefen Morast, ja sogar uebers Wasser fahren kann.

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Posted by Bruno Blum at 12:16 AM GMT
December 28, 2001 GMT
Japan 2001 - Land des Laechelns

Stroemdender Regen, als das Faehrschiff nach vierzig Stunden auf See, von Wladiwostok kommend, im Hafen von Fushiki einlaeuft. Die Zollformalitaeten sind eine Angelegenheit von ein paar wenigen Minuten. Der Zollagent des Schiffes begleitet mich auch noch zum Zollbuero, wo das Carnet de passages fuer den Toeff abgestempelt wird. Nippon e Yókoso oder zu gut deutsch, willkommen in Japan. In Japan anzukommen, ist fast wie auf einem fremden Planeten zu landen. Alles scheint hier anders zu sein, nichts vertrautes. Es faengt damit an, dass ich kein einziges Wort japanisch spreche, dann diese komischen Schriftzeichen, auf den Strassen wird links gefahren, gegessen wird mit zwei Holzstaebchen und alles scheint eine Spur kleiner und enger zu sein, als anderswo.


Yamamoto and Takako

Yamamoto and Takako


Fushiki ist kein allzu grosser Ort, doch die richtige Strasse nach Toyama zu finden, erweist sich als gar nicht so einfach, zumal ich auch noch gar keine brauchbare Strassenkarte von Japan besitze. Doch einmal auf dem richtigen Weg, gehts dann gut voran. Die Wegweiser sind nicht nur auf japanisch, sondern auch mit denen mir vertrauten Schriftzeichen angeschrieben. Ich merke schnell, dass es einfacher ist, anstatt sich nach den Ortsnamen zu orientieren, nach den Strassennummern zu fahren. Durch ein dichtbewaldetes Huegelland fuehrt mich die Strasse nach Sueden, der starke Verkehr laesst nur ein gemaechliches Reisetempo zu. Ich bin es mir gar nicht mehr gewohnt, diesen diziplinierten Verkehr, jeder bleibt vorbildlich in seiner Kolonne stehen, kein Draengeln und scheinbar keine Eile.

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Posted by Bruno Blum at 10:37 PM GMT
August 15, 2002 GMT
Faszination Wueste

Auf dem Weg in den Joshua Tree mache ich Halt in Morongo Valley, wo ich Liliana und Emil Schmid treffe. Seit 17 Jahren touren die beiden Schweizer mit ihrem Toyota Landcruiser durch die Welt. Kennengelernt haben wir uns 1994 in Pakistan und nun bekam ich von ihnen in Los Angeles E-mail-Nachricht, dass sie derzeit ganz in der Naehe fuer ein paar Wochen ein Haus hueten. Anfaenglich wollten die beiden fuer ein Jahr aussteigen. Einmal draussen in der grossen, weiten Welt, wurden sie dann aber erst recht vom Reisevirus befallen und so sind sie noch heute unterwegs. Als ehemaliger Buchhalter fuehrt Emil noch immer ueber alles genau Buch und mit einem einzigen Mausklick bekommt man eine ganze Liste interessanter Zahlen. So haben die beiden auf ihrer bisher 17 Jahre dauernden Reise 552’559 Kilometer zurueckgelegt, dabei 134 verschiedenen Laender besucht, mussten 66 mal ein Visum beantragen und haben damit 7 Paesse gefuellt. Seit 1997 sind die beiden, unter die laengste Reise mit dem Auto, auch im Guinness Buch der Rekorde zu finden. Noch nie hat vor ihnen jemand soviele Laender mit dem gleichen Fahrzeug bereist, und es kommen noch immer mehr dazu, denn ein Ende der Reise ist fuer die beiden nicht absehbar.

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Die Temperaturen duerften nur knapp ueber dem Gefrierpunkt liegen. Schuld daran ist ein bissiger Wind aus Nordwest, welcher saemtliche Sonnenwaerme in sich verschluckt. Zielstrebig zieht sich das Asphaltband dem Horizont entgegen und die Kaelte laesst meine Finger in den duennen Sommerhandschuhen langsam klamm werden. Rechts und links erstreckt sich flach eine sandige Wueste, durchsetzt mit niederem, trockenem Buschwerk. Eine Augenweide sind die Joshuabaeume mit ihrer sonderbaren Form. Ihre Krone ist nicht ein sich immer wieder verzweigendes, wildes Durcheinander von Aesten und Zweigen, sondern sind es einzig ein paar dicke Hauptaeste, deren Ende, die letztjaehrigen, noch immer gruenen Trieben, mit ihren abstehenden stachelspitzigen Blaettern bilden, die deren einzigartigen Silhouetten zeichnen. Ich bin schon etwas ueberrascht, als ich den ersten Gratis-Zeltplatz ansteure und diesen trotz den winterlichen Temperaturen vollbelegt vorfinde. Mit ein Grund dafuer ist sicherlich das unmittelbar bevorstehende Wochenende, mit seinen arbeitsgestressten Erholungssuchenden. Mehrheitlich sind es aber die Kletterer, fuer die, der Joshua Tree Nationalpark im Winter zum Mekka wird, wo man Gleichgesinnte trifft und oft monatelang haengen bleibt. Die zahllosen riesigen Granitmonolithe in dieser Gegend bieten eine Vielfalt von Kletterouten in allen Schwierigkeitsgraden und die Temperaturen bewegen sich, im Vergleich mit anderen Staaten der USA, noch immer in den angenehmeren Bereichen. Betrachtet man ihre alten VW-Busse und verrosteten Pickups, fuehlt man sich zurueckversetzt in den Flower Power der 60er-Jahre, eine grosse verschworene Gemeinschaft. Die meisten von ihnen schlagen sich mit irgendwelchen Gelegenheitsjobs durchs Leben und wann immer das Geld fuer ein paar Wochen oder Monate reicht, haengen sie wieder irgendwo aus.

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Posted by Bruno Blum at 07:55 PM GMT
Von Spielsucht, Giganten und Flower Power

Es ist schon ein sonderbares Gefuehl in Las Vegas anzukommen. Da fliegt man durch eine endlos scheinende, monotone Landschaft und ploetzlich wie aus dem Nichts, eine Fantasielandschaft, wie aus einer Maerchenwelt entstanden.

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Wahnsinnsgrosse Spielcasinos mit Schnoerkeleien und Neonleuchten wollen dich glauben lassen, dass dir als naechstes das Spielglueck lacht und mit der noch besseren Show oder verrueckteren Darbietung versucht man sich gegenseitig die Kundschaft abzuwerben. All die prunken Megacasinos erstrecken sich entlang eines etwa fuenf Kilometer langen Abschnitt des Las Vegas Boulevard, besser bekannt als The Strip. Knapp 34 Mio. Besucher kamen 1999 nach Las Vegas, blieben durchschnittlich 3,7 Naechte und jeder mit einem Spielbudget von 559 US-Dollar.
Betrachtet man all diese Wahnsinnscasinos, jedes von ihnen stellt eine eigene kleine Traumwelt dar, weiss man sofort, wer hier die wirklichen Gewinner sind. Es waere also illusorisch zu glauben, ich koennte hier meine Reisekasse aufbessern. Doch ich denke die Stadt ist es wert, ein paar Tage zu verweilen, sich treiben zu lassen durch diese verrueckte Welt des Spiels, einzutauchen in die Hektik und das Geklimper in den Spielhoellen.
In Vegas trifft man aber nicht nur auf Glanz und Glimmer, sondern begegnet man hier immer auch wieder schraegen Gestalten. Nicht wenige von ihnen, sind Opfer ihrer eigenen Spielsucht geworden. Ploetzlich steckt man mitten drin in diesem Strom der Spiels, man verliert den Halt und wird immer weiter mit in die Tiefe gerissen. Ist es dieses typisch menschliche Bestreben nach immer mehr, welches die Menschen in diese Spielsucht treibt?

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Posted by Bruno Blum at 07:58 PM GMT
 
 

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